pitstop.de GmbH  -  Allgemeine Geschäftsbedingungen und Informationen zum Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr  

Gelbe Ampel: wichtige Inhalte

Bewertung:

wichtig

Zusammenfassung (9 wichtige Klauseln, 1 kritische Klausel) markierter Vertrag (4.262 Wörter) Bewertung

wichtige Inhalte:

(1)
B
Das Altteilpfand wird bei Rückgabe in einer Filiale oder per Rücksendung erstattet; Risiko und Versandkosten der Rücksendung trägt der Kunde. (bearbeiten)
(4)
B
Stellt sich während der Reparatur heraus, dass weitere Arbeiten nötig sind, und stimmt der Kunde nicht zu, kann der Anbieter vom Vertrag zurücktreten oder kündigen. (bearbeiten)
(6)
B
Das Fahrzeug ist binnen zwei Wochen nach der Fertigstellungsanzeige abzuholen; sonst fallen Stand- oder Lagerkosten an, und nach sechs Monaten darf der Anbieter ein offenkundig wertloses Fahrzeug auf Kosten des Kunden entschädigungsfrei entsorgen. (bearbeiten)
(7)
B
Nimmt der Kunde die Werkstattleistung nicht innerhalb einer gesetzten Frist von einer Woche ab, gilt sie als abgenommen. (bearbeiten)
(8)
B
Reifen werden höchstens sechs Monate eingelagert und sind im Voraus zu bezahlen; bei verspäteter Abholung fallen eine ortsübliche Aufbewahrungsgebühr sowie Kosten und Gefahr der Aufbewahrung an. (bearbeiten)
(11)
B
Im Widerrufsfall trägt der Anbieter die Kosten der Rücksendung. (bearbeiten)
(12)
B
Vom Widerruf ausgeschlossen sind individuell angefertigte Waren; bei untrennbar vermischten Waren erlischt es vorzeitig. (bearbeiten)
(13)
B
Der Kunde kann bei einem Werkstattschaden ein Gutachten eines unabhängigen Sachverständigen verlangen; bei Schäden bis rund 1.000 Euro genügt ein Kostenvoranschlag. Die Kosten trägt der Anbieter nur, wenn er für den Schaden verantwortlich ist, sonst der Kunde. (bearbeiten)
(14)
B
Während der Beseitigung eines Werkstattschadens stellt der Anbieter einen Ersatzwagen; ist keiner verfügbar und hat er den Schaden zu vertreten, werden die Mietwagenkosten erstattet. (bearbeiten)
(2)
C
Scheitert die Zustellung dreimal aus Gründen des Kunden, kann der Anbieter vom Vertrag zurücktreten; gezahlte Beträge werden erstattet. (bearbeiten)
(3)
C
Die Filiale darf mit dem abgegebenen Fahrzeug Probefahrten zur Fehlersuche und kurze Überführungsfahrten durchführen. (bearbeiten)
(5)
C
Das Fahrzeug ist zum vereinbarten Termin frei von persönlichen und sonstigen Wertgegenständen bereitzustellen. (bearbeiten)
(9)
C
Gezahlt werden kann nur von Konten innerhalb der EU; die Kosten der Geldtransaktion trägt der Kunde. (bearbeiten)
(10)
C
Es gilt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen; bei Werkstattleistungen läuft sie ab Vertragsschluss. (bearbeiten)

kritische Inhalte:

[1]
B
Werden eingelagerte Reifen ein Jahr lang nicht abgeholt, werden sie entsorgt. (Anmerkung: Eine Ankündigung vor dem Verlust des Eigentums ist nicht vorgesehen.) (bearbeiten)

Verweis auf andere Verträge:

Die Einzelheiten zur Datenverarbeitung, auch zum Direktmarketing und zu Vertriebspartnern, stehen in den separaten Datenschutzhinweisen. (bearbeiten)
keine wichtigen (Prio A oder B)

Allgemeine Geschäftsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen und Informationen zum Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr

A. Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich und Anbieter

2. Vertragsschluss

3. Preise, Versandkosten, Altteile/Pfandwerte

4. Lieferbedingungen, Teillieferung, Selbstbelieferungsvorbehalt

5. Ausführung der Werkstattleistungen, Höhere Gewalt

6. Nachträgliche Erweiterungen Werkstattleistungen

7. Abgabe- und Rückgabetermin Werkstattleistung

8. Abnahme

9. Reifeneinlagerung

10. Zahlungsbedingungen

11. Eigentumsvorbehalt, Pfandrecht

12. Widerrufsrecht

13. Transportschäden

14. Gewährleistung

15. Obhutsschäden

16. Haftung

17. Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Vertragssprache, Schlussbestimmungen



B. Informationen zum Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr

1. Vertragspartner

2. Zustandekommen des Vertrages im elektronischen Geschäftsverkehr

3. Wesentlichen Merkmale der Ware, Informationen Zahlung und Lieferung

4. Speicherung des Vertragstextes

5.Technischen Schritte, die zum Vertragsschluss führen; Korrekturmöglichkeiten

6. Verhaltenskodizes

7. Weitere Informationen



A. Allgemeine Geschäftsbedingungen

1. Geltungsbereich und Auftragnehmer

1.1 Ausschließlich diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Bestellungen über den Webshop der pitstop.de GmbH (nachfolgend “Aufragnehmer””), die Kunden mit dem Auftragnehmer hinsichtlich der im Webshop dargestellten Waren (nachfolgend „Waren“ oder „Produkte“) oder Werkstattleistungen wie Reparaturen, Wartungen, Inspektionen, Überprüfungen sowie damit im Zusammenhang stehende Nebenleistungen (nachfolgend auch „Werkstattleistungen“) abschließen.

1.2 Entgegenstehende oder abweichende Allgemeinen Geschäftsbedingungen finden keine Anwendung.

1.3 Kunden im Sinne dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen können Verbraucher und Unternehmer sein.

2. Vertragsschluss

2.1 Die Beschreibungen der Produkte und Werkstattleistungen im Webshop stellen lediglich eine unverbindliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebots durch den Kunden dar.

2.2 Durch seine Auswahl gibt der Kunde mit Absendung seines Angebots (Bestellung) ein bindendes Angebot zum Abschluss eines Vertrages ab. Sobald das Angebot eingegangen ist, sendet der Auftragnehmer dem Kunden eine E-Mail, die den Eingang der Bestellung bestätigt und deren Einzelheiten aufführt („Bestellübersicht“). Anschließend wird das Vertragsangebot überprüft. Wird das Angebot nicht angenommen, erhält der Kunde eine entsprechende Mitteilung per E-Mail. Die verbindliche Annahme des Angebots erfolgt erst durch eine per Mail versandte Annahme des Angebots. Kann dem Kunden kein individuelles Angebot unterbreitet werden, wird er darüber ebenfalls per E-Mail unterrichtet.

3. Preise, Versandkosten, Altteile/Pfandwerte

3.1 Die auf den Produktseiten genannten Preise für Waren sind Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten.

3.2 Die Preise für Werkstattleistungen richten sich nach dem individuell erstellten Angebot und sind Gesamtpreise, die die gesetzliche Umsatzsteuer enthalten.

3.3 Gegebenenfalls zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden in der jeweiligen Waren- und Produktbeschreibung gesondert angegeben

3.4 Bei gesondert gekennzeichneten Artikeln (z.B. Batterien) ist vom Kunden ein zusätzlicher Altteilwert als Pfand zu entrichten. Die Höhe des Altteilwertes wird in der jeweiligen Produktbezeichnung bzw. in der Endpreisberechnung genau angegeben. Gegen Vorlage des Lieferscheins kann das dem Pfand unterliegende Altteil in den Filialen des Auftragnehmers zurückgegeben werden; der Pfandwert wird dann erstattet. Alternativ kann der Kunde das Altteil an den Auftragnehmer zurücksenden. Risiko und Versandkosten der Altteil-Rücksendung zur Einlösung des Altteilwerts trägt der Kunde. Die Rückerstattung des Pfandwertes erfolgt sodann durch Kontogutschrift an den Kunden.(1)

4. Lieferbedingungen, Teillieferung, Selbstbelieferungsvorbehalt

4.1 Die Lieferung von Waren erfolgt nur innerhalb Deutschlands auf dem Versandwege an die vom Kunden im Rahmen seiner Bestellung angegebene Lieferadresse. Abweichend hiervon ist bei Auswahl der Zahlungsart PayPal die vom Kunden zum Zeitpunkt der Bezahlung bei PayPal hinterlegte Lieferanschrift maßgeblich.

4.2 Die Lieferung von Waren erfolgt, sofern nicht anders angegeben, unverzüglich ab Versandlager. Die Frist der Lieferung beginnt bei Zahlung per Vorkasse am Tag nach Erteilung des Zahlungsauftrags an das überweisende Kreditinstitut, bei anderen Zahlungsarten am Tag nach Vertragsschluss zu laufen und endet mit dem Ablauf des letzten Tages der Frist. Fällt der letzte Tag der Frist auf einen Samstag, Sonntag oder einen am Lieferort staatlich anerkannten allgemeinen Feiertag, so tritt an die Stelle eines solchen Tages der nächste Werktag.

4.3 Sollte die Zustellung der Ware durch Verschulden des Kunden trotz dreimaligem Auslieferversuchs scheitern, kann der Auftragnehmer vom Vertrag zurücktreten. Ggf. geleistete Zahlungen werden dem Kunden unverzüglich erstattet.(2)

4.4 Sollten nicht alle bestellten Produkte vorrätig sein, ist der Auftragnehmer zu Teillieferungen auf eigene Kosten berechtigt, soweit dies für den Kunden zumutbar ist.

4.5 Wenn das bestellte Produkt nicht verfügbar ist, weil der Auftragnehmer mit diesem Produkt von seinen Lieferanten trotz des vorherigen Abschlusses eines entsprechenden Deckungsgeschäfts ohne eigenes Verschulden selbst nicht beliefert wurde, kann er vom Vertrag zurücktreten. In diesem Fall wird der Auftragnehmer den Kunden unverzüglich informieren, ggf. die Lieferung eines vergleichbaren Produktes vorschlagen und wenn er zurücktreten will, das Rücktrittrecht unverzüglich ausüben. Auch dem Kunden steht infolge der Information ein Rücktrittsrecht zu. Wenn der Kunde auf das Angebot des Auftragnehmers keine Lieferung eines vergleichbaren Produktes wünscht, wird ihm der Auftragnehmer im Falle des Rücktritts ggf. bereits erbrachte Gegenleistungen unverzüglich erstatten.

5. Ausführung der Werkstattleistungen, Höhere Gewalt

5.1 Die Ausführung der Werkstattleistung erfolgt gemäß dem vom Kunden bestätigten Auftrag in der ausgewählten Filiale zum vereinbarten Abgabe- und Ausführungstermin.

5.2 Zur Ausführung der Werkstattleistung muss der Kunde bei Abgabe seines Fahrzeugs das ihm per E-Mail zugesandte „Service Ticket“ gegenüber der durchführenden Filiale vorlegen. Der Kunde überlässt dem Auftragnehmer mit Abgabe an der ausgewählten Filiale sein Fahrzeug zur Ausführung der Werkstattleistung. Diese ist berechtigt, Fahrten bzw. Probefahrten zur Fehlersuche sowie kurze Überführungsfahrten mit dem vom Kunden abgegebenen Fahrzeug durchzuführen.(3)

5.3 Die für die Durchführung der Werkstattleistungen voraussichtlich anfallende Zeit kann dem Kunden durch die Filiale genannt werden. Nach Abschluss der Werkstattleistungen wird der Kunde Vom Auftragnehmer per Telefon über die Fertigstellung (Fertigstellungsanzeige) zeitnah informiert.

5.4 Die Leistungsfrist verlängert sich angemessen bei höherer Gewalt, bei Maßnahmen im Rahmen von Arbeitskämpfen, insbesondere Streik und Aussperrung sowie beim Eintritt unvorhergesehener

Hindernisse, die außerhalb des Willens des Auftragnehmers liegen, soweit solche Hindernisse nachweislich auf die Erbringung der Leistung oder die Lieferung von Materialien von erheblichem Einfluss sind. Beginn und Ende derartiger Hindernisse werden dem Kunden in wichtigen Fällen unverzüglich mitgeteilt.

5.5 Wenn für auszuführende Werkstattleistungen bestellte Produkte nicht verfügbar sind, gilt für diese der Selbstbelieferungsvorbehalt gemäß Ziffer 4.5 dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen.

6. Nachträgliche Erweiterungen Werkstattleistungen

6.1 Sofern der Auftragnehmer bei Durchführung der Werkstattleistungen feststellt, dass am Fahrzeug des Kunden weitergehende Werkstattleistungen zur Durchführung der Werkstattleistung notwendig sind oder weiterer Reparaturbedarf besteht, wird dieser unverzüglich darüber in Kenntnis gesetzt. Hierzu wird der Kunde kontaktiert und ihm unter Einbeziehung der nachträglichen Erweiterungen ein Angebot per Telefon unterbreitet. Nimmt der Kunde das Angebot an, werden die zusätzlichen Arbeiten als Erweiterung des bestehenden Werkvertrages zu den Bedingungen dieses Angebots durchgeführt.

6.2 Der Auftragnehmer behält sich vor, vom Vertrag zurückzutreten oder diesen nach den gesetzlichen Bestimmungen zu kündigen, sofern sich bei der Durchführung der Werkstattleistungen herausstellt, dass für die Erfüllung der vertraglich geschuldeten Leistung weitere notwendige Arbeiten durchzuführen sind, ohne die der vertraglich geschuldete Erfolg nicht eintreten kann, und der Kunde die Zustimmung zur Durchführung dieser zusätzlichen Arbeiten verweigert.(4)

7. Abgabe- und Rückgabetermin Werkstattleistung

7.1 Bei dem im Angebot und Auftrag genannten Termin handelt es sich um das Datum, an dem der Kunde dem Auftragnehmer sein Fahrzeug frei von persönlichen und sonstigen Wertgegenständen rechtzeitig am vereinbarten Ort zur Verfügung stellen muss (Abgabetermin).(5)

7.2 Zur ordnungsgemäßen Durchführung der Werkstattleistungen hat der Kunde zum Abgabetermin in der vereinbarten Filiale Schlüssel, Fahrzeugpapiere, Serviceheft und Versicherungsnachweis bereitzuhalten und auf Verlangen der ausführenden Filiale für die Abwicklung der Werkstattleistung zur Verfügung zu stellen. Fahrzeuge ohne Straßenverkehrszulassung oder solche, die Betriebsverboten und/oder –beschränkungen unterliegen, können nicht abgegeben werden.

7.3 Nach Durchführung der Werkstattleistung und spätestens zwei Wochen nach Zugang der Fertigstellungsanzeige ist der Kunde dazu verpflichtet, sein Fahrzeug bei der ausführenden Filiale abzuholen und zu übernehmen. Bei Nichtabholung des Fahrzeugs auf Grund eines vom Kunden zu vertretenen Umstandes zum genannten Fertigstellungstermin behält sich der Auftragnehmer vor, dem Kunden entstandene ortsübliche Stand- oder Lagerkosten im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften zu berechnen. Der Auftragsgegenstand kann nach Ermessen des Auftragnehmers auch sachgerecht anderweitig aufbewahrt werden. Kosten und Gefahren der Aufbewahrung gehen zu Lasten des Kunden. Der Auftragnehmer hat wegen seiner Forderungen aus dem Auftrag ein gesetzliches Unternehmerpfandrecht an dem Fahrzeug. Macht der Auftragnehmer dieses Pfandrecht geltend, erfolgt die Verwertung nach den gesetzlichen Vorschriften. Im Übrigen ist der Auftragnehmer nach Ablauf von 6 Monaten nach dem vereinbarten Fertigstellungstag berechtigt, das Fahrzeug, soweit das Fahrzeug offenkundig keinen wirtschaftlichen Wert mehr hat oder der Auftraggeber durch sein Verhalten offenkundig zu erkennen gegeben, dass er kein Interesse mehr an dem Fahrzeug hat, dieses entschädigungsfrei zu entsorgen. Die Kosten trägt der Auftraggeber.(6)

7.4 Sofern ein Termin vom Auftragnehmer oder vom Kunden nicht eingehalten werden kann, ist die andere Partei darüber unverzüglich in Kenntnis zu setzen. Zur Durchführung der

Werkstattleistungen wird der Auftragnehmer dem Kunden unverzüglich per Telefon oder E-Mail einen Ersatztermin anbieten. Sofern ein Festhalten am Vertrag wegen der Nichteinhaltung eines Termins unzumutbar ist, steht es den Parteien frei, vom Vertrag zurückzutreten, sowie Schadens- und Aufwendungsersatzansprüche geltend zu machen.

8. Abnahme

Zum Abholtermin ist der Kunde verpflichtet, die vertragsgemäß durchgeführte Werkstattleistung abzunehmen, sofern nicht nach deren Beschaffenheit die Abnahme ausgeschlossen ist. Der Abnahme steht es gleich, wenn der Kunde die Werkstattleistung nicht innerhalb einer ihm gesetzten Frist von einer Woche abnimmt, obwohl er dazu verpflichtet ist. Der Auftragnehmer verzichtet in diesem Fall auf den Zugang der Abnahmeerklärung.(7)

9. Reifeneinlagerung

9.1 Soweit der Auftragnehmer vom Kunden durch einen Einlagerungsauftrag Reifen in Verwahrung nimmt, werden diese fachgerecht für eine Dauer von höchstens sechs Monaten ab Datum der Einlieferung eingelagert. Die Einlagerung erfolgt auf Grundlage der zum Zeitpunkt der Einlagerung geltenden Preise und ist im Voraus zu bezahlen. Befindet sich der Kunde mit der Abholung der eingelagerten Räder oder Reifen in Verzug, ist der Auftragnehmer berechtigt, für die Dauer des Verzugs eine ortsübliche Aufbewahrungsgebühr zu berechnen und Ersatz weiterer Verzugsschäden zu verlangen. Ab diesem Zeitpunkt trägt der Kunde die Kosten und die Gefahr der Aufbewahrung.(8)

9.2 Sollten die eingelagerten Reifen nicht nach Ablauf von einem Jahr ab Einlieferung abgeholt oder zurückverlangt werden diese sachgerecht entsorgt.[1]

10. Zahlungsbedingungen

10.1 Die Zahlung bei Bestellungen von Waren erfolgt wahlweise per Vorkasse (Überweisung), Sofortüberweisung, Kreditkarte und PayPal. Bei der Bestellung von Werkstattleistungen samt Nebenleistungen entfällt die Bezahlung per Vorkasse. Es werden Zahlungen nur von Konten innerhalb der Europäischen Union (EU) akzeptiert, die Kosten einer Geld-Transaktion werden nicht übernommen.(9)

10.2 Bei Auswahl der Zahlungsart Vorkasse wird die Bankverbindung des Auftragnehmers in der Auftragsbestätigung angeben.

10.3 Beim Warenkauf ist der Rechnungsbetrag sofort nach Vertragsschluss auf das angegebene Konto des Auftragnehmers zu überweisen bzw. per PayPal zu begleichen. Bei Zahlung per Kreditkarte erfolgt die Belastung des Kontos des Kunden mit Abschluss der Bestellung.

10.4 Bei Auswahl einer von PayPal angebotenen Zahlungsart erfolgt die Zahlungsabwicklung über den Zahlungsdienstleister PayPal (Europe) S.à r.l. et Cie, S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, L-2449 Luxemburg (im Folgenden: „PayPal“), unter Geltung der PayPal-Nutzungsbedingungen, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/useragreement-full oder - falls der Kunde nicht über ein PayPal-Konto verfügt – unter Geltung der Bedingungen für Zahlungen ohne PayPal-Konto, einsehbar unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacywax-full. Zahlt der Kunde mittels einer im Online-Bestellvorgang auswählbaren von PayPal angebotenen Zahlungsart, erklärt der Auftragnehmer schon jetzt die Annahme des Angebots des Kunden in dem Zeitpunkt, in dem der Kunde den Button anklickt, welcher den Bestellvorgang abschließt.

11. Eigentumsvorbehalt, Pfandrecht

11.1 Die im Rahmen des Auftrags verkauften Ersatz- und Zubehörteile bleiben bis zur vollständigen Bezahlung Eigentum des Auftragnehmers. Bei Zahlung mittels EC- oder Kreditkarte gilt dies bis zur endgültigen Gutschrift auf dem Konto des Auftragnehmers. Bei Teilen, die nach ihrer Art ohne Zerstörung oder wesentliche Beeinträchtigung wieder ausgebaut werden können (z. B. Reifen, Batterien, Zubehör), bleibt der Eigentumsvorbehalt auch nach Einbau in das Fahrzeug bestehen, bis die vollständige Bezahlung erfolgt ist. Werden Teile dagegen wesentliche Bestandteile des Fahrzeugs, endet der Eigentumsvorbehalt mit dem Einbau; in diesem Fall sichern die Ansprüche des Auftragnehmers ausschließlich die nachfolgend geregelten Pfandrechte an Gegenständen und Teilen.

11.2 Dem Auftragnehmer steht wegen seiner Forderungen aus dem Auftrag ein gesetzliches Unternehmerpfandrecht an dem aufgrund des Auftrags in seinen Besitz gelangten Fahrzeug zu.

Das Pfandrecht beschränkt sich gegenüber Verbrauchern ausschließlich auf Forderungen aus dem jeweiligen Auftrag, für den die Gegenstände übergeben wurden. Gegenüber Unternehmern erstreckt sich das Pfandrecht auch auf Forderungen aus früheren Aufträgen desselben Kunden, soweit diese unbestritten oder rechtskräftig festgestellt sind.

12. Widerrufsrecht

12.1 Verbrauchern steht ein Widerrufsrecht nach folgender Maßgabe zu:

Widerrufsbelehrung Kaufvertrag/Vertrag über Waren:



Widerrufsbelehrung



Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag

· an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die Waren in Besitz genommen haben bzw. hat, wenn Sie eine Ware oder mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und die Ware bzw. Waren einheitlich geliefert wird bzw. werden;

· an dem Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht der Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat, wenn Sie mehrere Waren im Rahmen einer einheitlichen Bestellung bestellt haben und die Waren getrennt geliefert werden;

Wenn mehrere der vorstehenden Alternativen vorliegen, beginnt die Widerrufsfrist erst zu laufen, wenn Sie oder ein von Ihnen benannter Dritter, der nicht Beförderer ist, die letzte Ware in Besitz genommen haben bzw. hat.
(10)

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, pitstop.de GmbH,- www.pitstop.de -, Brunshofstr. 7, 45470 Mülheim, E-Mail: shop@pitstop.de, Tel.: 0800 77 33 100, mittels einer eindeutigen Erklärung über die elektronische Widerrufsfunktion oder ein z.B. mit der Post versandter Brief oder E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Wir können die Rückzahlung verweigern, bis wir die Waren wieder zurückerhalten haben oder bis Sie den Nachweis erbracht haben, dass Sie die Waren zurückgesandt haben, je nachdem, welches der frühere Zeitpunkt ist. Sie haben die Waren unverzüglich und in jedem Fall spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag, an dem Sie uns über den Widerruf dieses Vertrags unterrichten, an uns zurückzusenden oder zu übergeben. Die Frist ist gewahrt, wenn Sie die Waren vor Ablauf der Frist von vierzehn Tagen absenden.

Wir tragen die Kosten der Rücksendung der Waren.(11)

Sie müssen für einen etwaigen Wertverlust der Waren nur aufkommen, wenn dieser Wertverlust auf einen zur Prüfung der Beschaffenheit, Eigenschaften und Funktionsweise der Waren nicht notwendigen Umgang mit ihnen zurückzuführen ist.

Widerrufsbelehrung Dienstleistungsvertrag:



Widerrufsbelehrung



Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns, pitstop.de GmbH,- www.pitstop.de -, Brunshofstr. 7, 45470 Mülheim, E-Mail: shop@pitstop.de, Tel.: 0800 77 33 100, mittels einer eindeutigen Erklärung über die elektronische Widerrufsfunktion oder ein z.B. mit der Post versandter Brief oder E-Mail, über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, einschließlich der Lieferkosten (mit Ausnahme der zusätzlichen Kosten, die sich daraus ergeben, dass Sie eine andere Art der Lieferung als die von uns angebotene, günstigste Standardlieferung gewählt haben), unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An pitstop.de GmbH,- www.pitstop.de -, Brunshofstr. 7, 45470 Mülheim, E-Mail: shop@pitstop.de:

Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über den Kauf der

folgenden Waren (*)/ die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)

Bestellt am (*)/erhalten am (*)

Name des/der Verbraucher(s)

Anschrift des/der Verbraucher(s)

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier)

Datum

_______________

(*) Unzutreffendes streichen.



Das Widerrufsrecht besteht nicht bei Fernabsatzverträgen

· zur Lieferung von Waren, die nicht vorgefertigt sind und für deren Herstellung eine individuelle Auswahl oder Bestimmung durch den Verbraucher maßgeblich ist oder die eindeutig auf die persönlichen Bedürfnisse des Verbrauchers zugeschnitten sind;

Das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig bei Fernabsatzverträgen

· zur Lieferung von Waren, wenn diese nach der Lieferung auf Grund ihrer Beschaffenheit untrennbar mit anderen Gütern vermischt wurden;
(12)

12.2 Ihre bestellten Waren senden Sie im Falle des Widerrufs bitte an pitstop.de GmbH,- www.pitstop.de – , Striegauer Str. 9, 33719 Bielefeld.



Bitte bewahren Sie den Einlieferbeleg zur Sicherheit als Nachweis auf. Kunden werden gebeten, das vom Aufragnehmer für jede Bestellung angebotene Rücksendeformular auszufüllen und der Sendung beizulegen. Zusätzlich können Kunden einen Retouren-Versandschein telefonisch oder per E-Mail beim Kundenservice des Aufragnehmers anfordern, mit dem dieser die Rücksendekosten übernimmt.

12.3 Kunden werden zudem gebeten, Ihre Rücksendung unter 0800 77 33 100 (montags bis freitags, 8.00 bis 18.00 Uhr) bzw. per E-Mail an bestellung@pitstop.de anzukündigen, um eine optimale Abwicklung der Retoure zu gewährleisten.

12.4 Die in den vorgenannten Ziffern 12.2 und 12.3 genannten Modalitäten sind keine Voraussetzungen für die wirksame Ausübung des Widerrufsrechts.

13. Transportschäden

Werden Kunden Waren mit offensichtlichen Transportschäden angeliefert, so sollen diese Fehler bitte sofort beim Zusteller reklamieret werden und schnellstmöglich Kontakt zum Auftragnehmer aufgenommen werden.

Der Kundenservice steht dazu unter 0800 77 33 100 (montags bis freitags von 8.00 bis 18.00 Uhr) sowie per E-Mail unter bestellung@pitstop.de zur Verfügung. Die Versäumung einer Reklamation oder Kontaktaufnahme hat für die gesetzlichen Gewährleistungsrechte keinerlei Konsequenzen. Die Kunden helfen dem Aufragnehmer dadurch aber, die eigenen Ansprüche gegenüber dem Frachtführer bzw. der Transportversicherung durchsetzen zu können.

14. Gewährleistung

14.1 Es gelten die gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung.

Gegenüber Kunden, die Unternehmer sind beträgt die Gewährleistungspflicht auf die vom Auftragnehmer gelieferten oder eingebauten Waren 12 Monate. Hinsichtlich werkvertraglicher Leistungen gelten gegenüber Unternehmern die folgenden Regelungen: Die Ansprüche des Kunden wegen mangelhafter Werkstattleistungen, die keinen Garantiefall darstellen, verjähren innerhalb eines Jahres ab der Abnahme. Die Verjährungsverkürzung gilt auch für Ansprüche aus unerlaubter Handlung, die auf einem Mangel der Werkstattleistungen beruhen.

Die Verjährungsverkürzung gilt nicht für die unbeschränkte Haftung für Schäden aus der Verletzung einer Garantie oder aus der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit, soweit ein Mangel arglistig verschwiegen wurde und für die Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz. Eine Stellungnahme des Auftragnehmers zu einem von dem Kunden geltend gemachten Mängelanspruch ist nicht als Eintritt in Verhandlungen über den Anspruch oder die den Anspruch begründenden Umstände anzusehen, sofern der Mängelanspruch vom Auftragnehmer in vollem Umfang zurückgewiesen wird.

14.2 Eine zusätzliche Garantie besteht bei den gelieferten oder eingebauten Waren und angebotenen Werkstattleistungen nur, wenn diese ausdrücklich in der Bestellbestätigung zu dem jeweiligen Artikel oder der Leistung abgegeben wurde.

15. Obhutsschäden

15.1 Beschädigungen am Fahrzeug, die im Zusammenhang mit der Werkstattleistung entstehen, aber keinen Mangel der vereinbarten Werkleistung darstellen („Obhutsschäden“), werden vom Auftragnehmer nach den gesetzlichen Vorschriften ersetzt, soweit im Folgenden nichts anderes geregelt ist. Für Schäden, die ausschließlich durch unvorhersehbare und vom Auftragnehmer nicht zu vertretende äußere Einwirkungen Dritter entstehen (z. B. Vandalismus), haftet der Auftragnehmer nur, wenn er nicht die üblichen und angemessenen Sicherungsmaßnahmen für die Werkstattbetriebsstätte getroffen hat. Die Haftung nach Ziffer 16. „Haftung“ dieser AGB bleibt unberührt.

15.2 Der Kunde kann im Fall eines Obhutsschaden verlangen, dass der Auftragnehmer einen unabhängigen Kfz-Sachverständigen einer überregionalen Prüfungsorganisation (z. B. DEKRA, TÜV) mit der Erstellung eines Gutachtens zur Feststellung der Schadenshöhe und -ursache beauftragt.

Bei Bagatellschäden (Reparaturkosten bis ca. 1.000 EUR netto) genügt in der Regel ein Kostenvoranschlag oder ein Kurzgutachten; in solchen Fällen können die Kosten für ein umfangreiches Gutachten auf ein angemessenes Maß beschränkt werden. Die Kosten des beauftragten Gutachtens trägt der Auftragnehmer, sofern eine Verantwortlichkeit des Auftragnehmers für den Schaden besteht. Ergibt das Gutachten hingegen keine Verantwortlichkeit des Auftragnehmers, trägt der Kunde die Kosten des Gutachtens.(13)

15.3 Für die Dauer der Schadensbeseitigung stellt der Auftragnehmer dem Kunden – sofern verfügbar – einen Werkstattersatzwagen zur Verfügung.

Sofern und soweit kein Werkstattersatzwagen verfügbar ist und der Auftragnehmer den Schaden zu vertreten hat, werden dem Kunden die Kosten eines erforderlichen Mietfahrzeugs für die notwendige Dauer der Schadensbeseitigung erstattet.
(14) Der Kunde hat hierbei ein möglichst günstiges, für den vorgesehenen Zweck taugliches Fahrzeug zu wählen.

15.4 Der Auftragnehmer ist berechtigt, den Kunden zur Schadensbeseitigung auf eine freie Fachwerkstatt zu verweisen, wenn deren Leistungen dem Qualitätsstandard einer Markenfachwerkstatt entsprechen und die Werkstatt für den Kunden zumutbar erreichbar ist. Unzumutbar ist ein Verweis insbesondere, wenn dadurch Herstellergarantien oder Kulanzansprüche gefährdet werden, besondere technische Anforderungen nicht erfüllt werden können oder die Werkstatt für den Kunden aus sonstigen erheblichen Gründen nicht in Betracht kommt.

15.5 Erforderliche Rechtsverfolgungskosten werden ersetzt, wenn und soweit ihre Entstehung aus Sicht eines verständigen Kunden notwendig war. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Auftragnehmer einen gemeldeten Obhutsschaden nicht innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Schadensanzeige dem Grunde nach und – sobald die hierfür erforderlichen Unterlagen vorliegen – innerhalb weiterer 14 Tage der Höhe nach anerkannt oder sachlich begründet abgelehnt hat.

15.6 Im Übrigen gilt die nachstehenden Haftungsregelung nach Ziffer 16. „Haftung“.

16. Haftung

16.1 Die Haftung des Auftragnehmers wegen Pflichtverletzungen, die nicht in einem Mangel bestehen oder einen über den Mangel hinausgehenden Schaden verursacht haben, richtet sich, wenn im Folgenden nichts anderes bestimmt ist, nach den gesetzlichen Vorschriften. Auf Schadensersatz haftet der Auftragnehmer – gleich aus welchem Rechtsgrund - nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Darüber hinaus haftet der Auftragnehmer auch bei einfacher Fahrlässigkeit

a) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit und

b) für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf; in diesem Fall ist die Haftung jedoch auf den Ersatz des vorhersehbaren, vertragstypischen Schadens begrenzt.

16.2 Die Haftung für den Verlust von Geld, Wertpapieren (einschI. Sparbüchern, EC- und Kreditkarten) und anderen Wertsachen, die nicht ausdrücklich in Verwahrung genommen sind, ist ausgeschlossen.

16.3 Unabhängig von einem Verschulden bleibt eine etwaige Haftung des Auftragnehmers bei arglistigem Verschweigen des Mangels, aus der Übernahme einer Garantie und nach dem Produkthaftungsgesetz unberührt.

17. Anwendbares Recht, Gerichtsstand, Vertragssprache, Schlussbestimmungen

17.1 Es gilt deutsches Recht ohne die Verweisungsnormen des Internationalen Privatrechts und unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Im Geschäftsverkehr mit Verbrauchern mit Wohnsitz in der Europäischen Union kann ausnahmsweise auch das Recht am Wohnsitz des Verbrauchers anwendbar sein, wenn es sich um zwingende verbraucherschutzrechtliche Bestimmungen handelt.

17.2 Gerichtsstand im Geschäftsverkehr mit Kaufleuten, juristischen Personen des öffentlichen Rechts oder öffentlich rechtlichen Sondervermögen ist für alle Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem geschlossenen Vertrag Mülheim In diesem Fall kann ein gerichtliches Verfahren nach Wahl des Auftragnehmers auch am Sitz des Kunden oder an einem anderen gesetzlichen Gerichtsstand durchgeführt werden.

17.3 Vertragssprache ist Deutsch.

17.4 Sollte eine Bestimmung dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so bleibt der Vertrag im Übrigen wirksam. Anstelle der unwirksamen Bestimmung gelten die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften.



B. Informationen zum Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr

1. Vertragspartner

Ihr Vertragspartner ist die:

pitstop.de GmbH

vertreten durch die Geschäftsführer Stefan Kulas und Carsten Gründges

Brunshofstr. 7

45470 Mülheim

E-Mail: info@pitstop.de

Tel.: 0208/94100-0

Registergericht: Amtsgericht Duisburg

Registernummer: HRB 36013

Online-Kundenservice: 0800 77 33 100 (montags bis freitags, 8.00 bis 18.00 Uhr)

2. Zustandekommen des Vertrages im elektronischen Geschäftsverkehr

Das Zustandekommen des Vertrages im elektronischen Geschäftsverkehr erfolgt nach Maßgabe der vorgenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (siehe oben).

Der Vertragsschluss erfolgt ausschließlich in deutscher Sprache.

3. Wesentlichen Merkmale der Ware und Dienstleistung, Informationen Zahlung, Lieferung und

Ausführung der Dienstleistungen

Die wesentlichen Merkmale der Ware und Dienstleistungen erfährt der Kunde aus der jeweiligen Produktbeschreibung im Webshop sowie bei Werkstattleistungen aus dem individuellen Angebot. Zahlung, Lieferung und Ausführung der Leistungen erfolgen nach Maßgabe der vorgenannten Allgemeinen Geschäftsbedingungen (siehe oben).

4. Speicherung des Vertragstextes

Der Vertragstext wird vom Auftragnehmer gespeichert und dem Kunden nach Absendung seiner Bestellung nebst den vorliegenden AGB und Kundeninformationen in Textform per E-Mail zugeschickt. Zusätzlich wird der Vertragstext auf der Internetseite des Auftragnehmers archiviert und kann vom Kunden über sein passwortgeschütztes Kundenkonto unter Angabe der entsprechenden Login-Daten kostenlos abgerufen werden, sofern der Kunde vor Absendung seiner Bestellung ein Kundenkonto im Online-Shop angelegt hat.

5. Informationen technischen Schritte, die zum Vertragsschluss führen, Korrekturmöglichkeiten

Über das Bestellformular des Auftragnehmers gibt der Kunde sein Angebot nach folgender Maßnahme ab:

Wenn das gewünschte Produkt gefunden wurde, kann dieses unverbindlich durch Anklicken des Buttons „In den Warenkorb“ in den Warenkorb des Webshops gelegt werden. Der Inhalt des Warenkorbs kann jederzeit durch Anklicken des Buttons „Warenkorb“ unverbindlich angesehen werden. Die Produkte können jederzeit durch Anklicken des Buttons „Löschen“ wieder aus dem Warenkorb entfernt werden. Wenn die Produkte im Warenkorb gekauft werden sollen, muss der Button „Zur Kasse“ geklickt werden. Vor Abgabe der Bestellung können die Eingaben laufend nochmals überprüft sowie vor endgültiger Absendung korrigiert werden. Durch Anklicken des Buttons „Kaufen“ wird der Bestellvorgang endgültig abgeschlossen. Der Vorgang lässt sich jederzeit durch Schließen des Browser-Fensters abbrechen. Auf den einzelnen Seiten erfolgen weitere Hinweise zu den Korrekturmöglichkeiten. Die Annahme der Bestellung erfolgt nach Maßgabe der Allgemeinen Geschäftsbedingungen (siehe oben).

6. Verhaltenskodizes

Der Auftragnehmer hat sich keinen Verhaltenskodizes unterworfen.

7. Weitere Informationen

Diese Informationen sind nicht abschließend. Weitere vorvertragliche Informationspflichten erfolgen unmittelbar im Zusammenhang mit dem angebotenen Produkt und im Rahmen des Bestellvorgangs.

Abrufbarkeit der Allgemeine Geschäftsbedingungen und Informationen zum Vertragsschluss im elektronischen Geschäftsverkehr

Der Kunde kann diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen in der jeweils aktuellen Fassung unter dem Link "Allgemeine Geschäftsbedingungen" abrufen und ausdrucken.



C. Verbraucherstreitbeilegungsgesetz (VBSG)

Der Auftragnehmer nimmt nicht an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teil.



D. Datenschutz

Bitte beachten Sie die Datenschutzhinweise, insbesondere die Informationen zum

Direktmarketing und Vertriebspartnern, s. Datenschutzerklärung des Webshops sowie Datenschutzerklärungen in den Filialen.
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Stand: April 2026