Ist das eine Rechtsprüfung meiner Nutzungsbedingungen?
Nein. Wir bewerten aus der Perspektive der Nutzer.
Ob Ihre Bedingungen rechtssicher sind, klärt Ihr Anwalt — wir setzen voraus, dass er das getan hat. Sein Auftrag ist dabei ein anderer als die Frage Ihrer Kunden: Er sichert Ihnen maximale Rechte und schützt Sie vor Abmahnungen. Genau dafür bezahlen Sie ihn, und genau das fällt nicht mit dem zusammen, was Ihr Kunde wissen möchte. Dazu kommt eine Asymmetrie, die in der Natur der Sache liegt: Vorteile stehen groß in der Produktbeschreibung, Nachteile klein in den Bedingungen. So entsteht ein Vertrag, der juristisch einwandfrei und für seinen Leser trotzdem unzugänglich ist — ohne dass irgendjemand etwas falsch gemacht hätte.
Uns interessiert ausschließlich das, was für Ihre Kunden relevant ist oder es werden kann: Können sie den Bedingungen bedenkenlos zustimmen, und was sollten sie für ihre Kaufentscheidung daraus wissen? Manches davon greift im Normalfall nie und entscheidet trotzdem, wenn es einmal darauf ankommt.
Deshalb bekommt weniger als die Hälfte aller geprüften Bedingungen eine grüne Ampel. Das ist kein Urteil über die Rechtsberatung in Deutschland, sondern ein Befund darüber, was beim Kunden ankommt.
Grundlage sind 1.013 abgeschlossene Vertragsanalysen aus den Jahren 2015 bis 2026, gezählt am 3. August 2026: 47 % grün, 37 % gelb, 16 % rot. Der Bestand ist gewachsen, nicht gezogen — Verträge kommen ins Wiki, weil Nutzer sie einstellen oder weil wir eine Analyse starten. Eine repräsentative Stichprobe deutscher Online-Shops ist er nicht.
Kontaktformular zum
Anfordern der Wiki-Plakette
Die Wiki-Plakette zeigt die Bewertung der Vertragsanalyse: